Reisebericht Malediven 2003

Machchafushi

Mit 16 Tauchern waren mal wieder die Malediven „fällig“, diesmal Machchafushi. Die Insel liegt im Süd-Ari-Atoll und wurde, was das Tauchen und die gesamte Reise angeht, auch wieder über Sub-Aqua gebucht. Basisleiter war Thomas Meyer, der noch im selben Jahr, wie auch Sub-Aqua, die Insel verließ. Wie so oft auf den Malediven, wurde auch diese Insel mit einem neuen Management „überzogen“, was nicht unbedingt heißt, das Alles besser wurde und wird. Die Insel wurde bis 2006 einer umfangreichen Renovierung und einem „Upgrade“ des „Standards“ unterzogen. Vor allem der Empfangsbereich, der Pool und das Restaurant wurden überarbeitet, die Bungalows wurden aufgewertet, eine Reihe luxuriöser Wasserbungalows kam hinzu, was eigentlich nicht erforderlich war. Aber will man ein Luxusresort entstehen lassen, dürfen diese vielen unseligen Wasserbungalows nicht fehlen. Zum Glück wurden keine Eingriffe ins Hausriff gemacht, und die Tauchbasis ist wieder deutschsprachig. Wie üblich gab es die „Zwischenstation“ Male.

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Nach Ankunft in Male ging es gleich mit einem Wassertaxi in 30 Minuten in Richtung unserer Insel, auch die letzten 10 Minuten per Dhoni vom Ponton (“Flughafeninsel“) waren kein Problem.

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Machchafushi war damals schon eine sehr grüne Hotellinsel, mit üppigem Palmenbewuchs und einem wunderschönen weißen Sandstrand, der den naturbelassenen Charakter einer romantisch-verträumten Insel unterstrich, dazu eine traumhafte türkisfarbene Lagune.Die großzügigen Beach-Villen (auch Garden-Bungalows sind vorhanden) haben ihren Namen verdient, denn sie lagen alle direkt am Strand, nur von wenigen Bäumen und Sträuchern vom Wasser getrennt: Klimaanlage, Deckenventilator, Tee-/Kaffeemaschine, Kühlschrank, großräumiges Badezimmer mit WC, Süßwasserdusche oder Badewanne.

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Das seitlich offene Hauptrestaurant bietet 3-mal täglich schmackhaftes Essen in Buffetform. Meist wurden fünf verschiedene warme Gerichte angeboten, asiatische und europäische Gerichte mit viel Fisch wechselten sich ab, die Küchenchefs leisteten Hervorragendes. Gelegentlich wurden auch Strand-Barbecues organisiert. Der Coffee-Shop mit Sonnenterrasse am Pool lädt zu Cocktails, Snacks und Eiscreme ein. Was Machchafushi weiterhin auszeichnet ist, dass fast das ganze Jahr über ein europäischer Arzt vertreten ist – mehrere deutsche und italienische Kollegen wechselten sich turnusmäßig ab. Am späten Nachmittag war bei uns „Cocktailtime“ angesagt, wobei die Bedienung die Cocktails nur bis zum Ende des Restaurants brachte, weil sie keinen Alkohol am Strand servieren durften. Das war jedoch eine angenehme und lustige Einlage, und die Cocktailstunde konnte bei wunderschönen Sonnenuntergängen genossen werden.

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Wechselnde Unterhaltungsprogramme verkürzten ab und zu die Nächte, was aber Profis gelassen hinnehmen, zumal wir selbst zwei Geburtstage zu feiern hatten.

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Zur Insel gehören auch ein großzügig dimensionierter Süßwasserpool mit Jacuzzi, ein Fitnessraum, Wassersport- und Tauchcenter, Tischtennis. Ein gut sortierter Souvenir-Shop darf einer Luxusinsel auch nicht fehlen.

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Das Tauchcenter befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Anlegestelle der Tauchdhonis. Ein echtes Highlight stellt das Hausriffwrack dar, die MV Khudimaa. Der 52 m lange, gut betauchbare Stückgutfrachter, versank am 19. März 1999 an der Westküste des Hausriffs von Machchafushi und liegt in einer Tiefe von 11 – 30 m aufrecht am Grund. Außerdem konnte man mit einem Fiberglas-Tauchboot („Dive Express“, 185 PS) bei Ganztagestouren und optimalen Wetterbedingungen bis in den Norden des Ari-Atolls vorstoßen. Das Schiff bietet 15 Tauchern Platz und ist mit einem Sonnenschutz und Toilette ausgerüstet. Tauchen entsprach den uns bekannten Unterwasserfauna und -flora der Malediven, für jeden etwas dabei, in unserer Zeit im Oktober mit teilweise sehr starken Strömungen.

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Mit einem „gewöhnlichen“ Dhoni ging es zu einer Einheimischen-Insel, die auf Besuch eingerichtet sind, und der seit vielen Jahren zum Standard von Ausflügen auf den Malediven gehört. Auch ein Barbecue auf einer unbewohnten Insel, wo wir beim Schnorcheln unmittelbaren Kontakt zu Haien hatten, ist zum Standard geworden.

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Auf der Rückfahrt konnten wir eine der schönen Taucherinseln, nämlich Angaga, näher kennenlernen. Ein außergewöhnlich schöner Sandstrand umgibt das tropische Eiland. Die Bungalows wurden erst 2001 renoviert. Auch hier war nicht zu übersehen, dass zwanzig neue Wasserbungalows entstanden, die bereits einige Monate später den Touristen übergeben werden konnten. Angaga wurde von den Lesern der „Tauchen“ 2004 – 2006 zur besten (Sub-Aqua-) Tauchbasis auf den Malediven gewählt.

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Aber auch Machchafushi brauchte sich nicht zu verstecken und kann empfohlen werden, sodass ein Wiedersehen wahrscheinlich ist.

Jürgen Lüder-Lühr
1. Vorsitzender